Einige persönliche Anmerkungen, losgelöst von jedem Anspruch auf Erheblichkeit und Objektivität:
Ich mag ...

Ich mag nicht ...

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Buchhandlungen und Büchereien helle Soßen
dunkle Schokolade ungelüftete Räume
Paul Cezanne verdeckte Aggressivität
fesselnde Romane Sonne draußen, während ich drinnen arbeiten muss
gekühlten, trockenen Weißwein zum Ausklang eines heißen Sommertages Pausen in der Auffahrt zum Mont Ventoux
das Gefühl, zu lange Hinausgeschobenes endlich erledigt zu haben Jazz
aus grüner Landschaft herausragende nackte graue Felsen Schneematsch
Tomaten, -suppe, - soße, -säfte, -salate Weizenbier im Winter
einen Waldlauf bei warmem Nieselregen am frühen Sonntagmorgen Leute, die mich -wiederholt- unterbrechen
Menschen, die mit freundlichem, offenem Wesen und Blick auf andere zugehen Pflanzen mit Dornen
Schranken und Barrieren an Feld- und Waldwegen, die dem Autofahrer ein Passieren unmöglich machen Lärm
(ganz schlimm sind Laubbläser)
Yoga, weil ich die Aussage  "Jeder Mensch hat das Recht  auf Gesundheit, Glück und Wohlergehen und die volle Verantwortung dafür" teile Kontaktformulare - statt Mailadressen -  im Internet, weil ich dann meine Mail nicht nachvollziehen kann
Fahrradwegevielfalt
 wie diese:
Umkehren müssen im Wald
wie hier:
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Ja, es stimmt, es gibt viel, viel Schlimmeres auf dieser Welt !
 Trotzdem:  ich schimpfe wie ein  Rohrspatz über ...
'
Zur Erläuterung:
 Der Rohrspatz: Er gehört zur Art der Rohrsänger. Sein lat. Name lautet: Acrocephalus arundinaceus. Er ist auch bekannt aus der Äußerung: "schimpfen wie ein Rohrspatz"

... Autofahrer, die es einfach nicht lassen können, über für sie gesperrte Feld- und Waldwege zu fahren und dabei ohne jedes Unrechtsbewusstsein in Kauf nehmen, dass Radfahrer absteigen, Läufer zur Seite in den Graben springen, Mütter mit Kinderwägen sich ins angrenzende Gebüsch zwängen müssen und u.a.m ; alles um den Damen und Herren in ihren Benzinkutschen Platz zu machen, der ihnen gar nicht zusteht !

... die Preise im sog. öffentlichen Personennahverkehr !
... Recycling-Container, die überquellen und nicht entleert werden ! Habe ich nicht die Ware, d.h. in diesem Fall die Entsorgung, bezahlt, als ich das Produkt gekauft habe? Wenn ja, warum wird mir dann dieser Kaufwert verwehrt?
... Menschen, die nicht wie ich, wenn in den Recycling-Container nichts mehr reinpasst, ihren Mist wieder mit nach Hause nehmen, sondern für die der Müll auch dann als entsorgt gilt, wenn sie ihn neben den Container kippen !
... auf Waldparkplätzen zuhauf aus dem parkenden Auto rausgeworfene Bierdosen und ausgeleerte Autoaschenbecher!
... aus dem fahrenden Auto hinausgeworfene Flaschen, die auf dem Fahrradweg liegenden Scherben und den Platten in meinem Fahrradreifen !
... das Niveau und die Machart vieler Fernsehsendungen; insbesondere, dass akustisch und optisch schrille Jingles, Bildeinblendungen in der Dauer von Hundertstelsekunden, hektisches Zoomen mit der möglichst schräg gehaltenen Kamera u.ä. heute nicht nur Videoclips der Popgruppen, sondern zunehmend auch Sendungen, in denen Informationsübermittlung im Vordergrund stehen sollte, bestimmen !
... im Winter von den Kommunen eingesetzte Streufahrzeuge, die auch dort, wo bei angemessener Fahrweise keine Rutschgefahr besteht, jede - auch noch so dünne - weiße Schneedecke zu nassem, grauem Matsch verwandeln. Primär soll die Blechlawine ungehindert weiterrollen können; keinesfalls soll ein Kind auf den Gedanken kommen, den Schlitten aus dem Keller zu holen!
... Politiker, die nicht durch Intelligenz und Sachkenntnis, sondern durch pateipolitisches Gemauschel und Beziehungsgeflechte in ihre Ämter gelangt sind.
... Menschen (möglicherweise dieselben wie oben), die kein Gefühl dafür haben, was ein Radfahrer fühlt, wenn sie mit 100 oder mehr km/h an diesem so vorbeifahren, dass zwischen Rückspiegel des Autos und Lenker des Rads kaum noch ein Bierdeckel passt !
... Fußgängerampeln, die - hat man den Knopf gedrückt - dennoch Minuten brauchen, bis sie für Autofahrer "rot" zeigen (Haben denn die ersten hundert Autos, nachdem ein Fußgänger gedrückt hat, noch einen "Freifahrtschein"?).
... die permanente Musikberieselung in nahezu jedem Kaufhaus.
... Hundebesitzer, die - nachdem ihr Hund sein Geschäft erledigt hat - nicht nur dieses dort hinterlassen, sondern zunehmend auch die von ihnen anschließend genutzten Papiertaschentücher in der Landschaft "entsorgen". Und aktuell noch schlimmer: Hundehalter, die das "Geschäft"  auf dem Bürgersteig fein in ein Nylontütchen verpacken und dieses Tütchen dann bei nächster Gelegenheit in den Park oder Wald werfen !

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© eberhard landes , zuletzt aktualisiert am 11.3.18